Weltfonds: „Auf die richtige Gewichtung kommt es an“


Veröffentlicht am 20.11.2016

Marktkapitalisierung als Gewichtungsfaktor für Indizes und Fonds gilt als Standard für die Finanzbranche. Aber damit sind auch Nachteile verbunden. Wie kann man die vermeiden und Mehrrenditen erzielen.Marc Cavatoni von der Nowinta Vermögensverwaltung aus dem schwäbischen Aalen ist dort Manager der Dachfonds. Er kritisiert: „Bei der Marktkapitalisierung wird der erfolgreichste Markt immer stärker gewichtet, was bei einem Trendwechsel hohe Verluste zur Folge hat“. Er nutzt darum eine Gewichtung der einzelnen Komponenten nach dem Beitrag der einzelnen Länder zur Weltwirtschaft. Dieses Konzept wird im Nowinta Primus Global (A0M47S) umgesetzt. „So hat dieser Fonds in mit Nordamerika nur eine Gewichtung von 26 Prozent, während diese Region im MSCI World mit 64 Prozent enthalten ist“, erläutert er. Der Fonds ist immer voll investiert, wird jedoch entsprechend der Veränderungen in der Wirtschaftskraft immer wieder angepasst. „Wir senden seit dem Jahr 2000 diese Strategie an und haben eine klar Outperformance im Vergleich zum MSCI World erzielt“, bekräftigt Cavatoni. Thomas Wiedenmann, beim ETF-Anbieter iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen zuständig, empfiehlt bei der Auswahl von ETFs auf die Gewichtungskonzepte zu achten: „Der Markt hat da inzwischen eine große Auswahlmöglichkeit.“


Was Sie über Geldanlagen wissen müssen


Was Sie über Geldanlagen wissen müssen

Bei der Geldanlage wünscht sich jeder die größtmögliche Sicherheit, sofortige Verfügbarkeit und eine möglichst hohe Rendite. Da nicht alle drei Punkte zu 100 Prozent erfüllt werden können, spricht man hier auch vom magischen Dreieck der Geldanlage. Meine Aufgabe ist es Ihre Situation zu erfassen und Ihre Finanzplanung entsprechend Ihren Wünschen und Zielen zu gestalten.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kurz- mittel- und langfristigen Anlagezielen. Bei kurzfristigen Anlagezielen kommt es nicht auf die Rendite oder den Zins an. Denn dieser macht sich kurzfristig kaum bemerkbar. Hier steht die Sicherheit und die Verfügbarkeit an erste Stelle. Im mittelfristigen Bereich ist zumindest die Erhaltung der Kaufkraft wichtig. Das bedeutet, dass der Zins bzw. die Rendite zumindest die Inflation ausgleicht. Im langfristigen Bereich steht die Rendite im Vordergrund, da sich hier der Zinseszinseffekt am stärksten bemerkbar macht.

Für jeden Anlagehorizont gibt es die richten Anlagearten. Man unterscheidet grundsätzlich drei Anlageklassen: Renten (Festverzinsliche Wertpapiere, Anleihen), Aktien (Unternehmensbeteiligungen) und Immobilien (eigen genützte oder fremd genützte Häuser oder Wohnungen). Welche Anlagen zum Erreichen Ihrer Ziele am besten geeignet sind besprechen wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.


Fonds einfach erklärt

Fonds einfach erklärt

Aktien einfach erklärt

Aktien einfach erklärt

Anleihen einfach erklärt

Anleihen einfach erklärt


nowinta PRIMUS Global

nowinta PRIMUS Global

nowinta PRIMUS Balance

nowinta PRIMUS Balance


Aktienfonds

Aktienfonds

Aktienfonds halten einen ganzen Korb von Wertpapieren

Aktienfonds investieren die Gelder ihrer Kunden ganz oder zum großen Teil in Aktien, also in verbriefte Anteile an Wirtschaftsunternehmen. Viele Aktienfonds konzentrieren sich auf bestimmte Branchen oder Wachstumsregionen. Andere Fonds orientieren sich an Indizes wie dem DAX oder Eurostoxx. Die Dividenden aus den gehaltenen Aktien werden jährlich an die Fondsanleger ausgeschüttet.

Sie haben Chancen und Risiken wie ein Aktionär

Der Wert Ihrer Fondsanteile hängt von der Wertentwicklung der vom Aktienfonds gehaltenen Papiere ab. Bei guter Wirtschaftslage bieten Aktienfonds deutlich höhere Ertragschancen als Rentenfonds oder Sparanlagen. Als Fondsanleger profitieren Sie von steigenden Börsenkursen, bei fallender Börsenentwicklung können Aktienfonds aber auch Verluste bringen.

Tipp: Wenn Sie hohe Sicherheit wollen und trotzdem von den Chancen des Aktienmarkts profitieren möchten, können Sie in "Garantiezertifikate" investieren. Bei dieser Variante des Aktienfonds bekommen Sie am Ende der Laufzeit auch bei sinkenden Aktienkursen mindestens das eingesetzte Kapital zurück. Dafür sind Sie nur mit einem bestimmten Prozentsatz am Erfolg beteiligt.

Rentenfonds

Rentenfonds

Mit Rentenfonds investieren Sie in festverzinsliche Papiere

Rentenfonds investieren das Geld ihrer Anleger in festverzinsliche Wertpapiere, die so genannten Rentenpapiere. Das sind deutsche oder ausländische Staatsanleihen, aber auch Anleihen von Unternehmen. Rentenfonds erwirtschaften Gewinne aus den Zinsausschüttungen der gehaltenen Papiere und Wertzuwachs durch Handel mit den Rentenpapieren. Durch die Bündelung verschiedener Wertpapiere bieten Rentenfonds für Privatanleger hohe Sicherheit.

Rentenfonds gibt es auch in Fremdwährungen

Spezialisierte Rentenfonds investieren in fremde Währungen. Das können Staats- und Unternehmensanleihen in US-Dollar, japanischen Yen, Schweizer Franken oder einer anderen Währung sein. Wenn Sie einen Fremdwährungs-Rentenfonds kaufen, machen Sie zusätzlichen Gewinn, wenn der Kurs der Fremdwährung während der Laufzeit steigt. Umgekehrt sind Währungsverluste möglich, wenn der Kurs der Fremdwährung fällt.

High-Yield-Rentenfonds: Hohe Chancen, hohes Risiko

High-Yield-Rentenfonds investieren in Schuldner mit geringer Bonität - oft in Staatsanleihen von Schwellenländern oder Unternehmensanleihen minderer Qualität. Solche High-Yeld-Papiere bieten höhere Renditechancen als andere Rentenfonds, tragen aber ein größeres Ausfallrisiko.

Immobilienfonds

Immobilienfonds

Beteiligung an Immobilien auch für kleinere Anleger

Immobilienfonds ermöglichen Ihnen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen am wirtschaftlichen Erfolg von Immobilien zu beteiligen. Bei offenen Immobilienfonds ist die Höhe des Fondsvermögens und die Zahl der Anteilsscheine nicht begrenzt. Bei geschlossenen Immobilienfonds können Sie nur im so genannten Platzierungszeitraum Anteile kaufen, danach wird der Fonds geschlossen.

Die Gewinne der Immobilienfonds werden ausgeschüttet oder investiert

Immobilienfonds investieren das Geld ihrer Anleger vorwiegend in Gewerbeimmobilien. Ziel ist es, durch Mieterträge und Wertsteigerungen der Gebäude Gewinne zu erwirtschaften. Je nach Gestaltung des Fonds werden die Erträge aus den Mieteinnahmen nach Abzug der Kosten an die Anteilseigner ausgezahlt oder wieder in neue Liegenschaften investiert (Thesaurierende Immobilienfonds). Die Re-Investition des Gewinns steigert den Wert der Fondsanteile.

Immobilienfonds werden staatlich kontrolliert

Für Immobilienfonds gelten strenge gesetzliche Regeln für die Anlagepolitik, die Darstellung des Fondsvermögens und die Veröffentlichungspflicht. Immobilienfonds werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert. Trotzdem ist der Kauf von Anteilen an Immobilienfonds eine unternehmerische Entscheidung mit Chancen und Risiken. In Zeiten steigender Immobilienpreise winken hohe Gewinne, bei fallenden Preisen oder schlechter Vermietung der Fondsimmobilien sind auch Verluste möglich.

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